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Kommentare

  1. Kindler,Maik 26. November 2014 um 12:48

    Ich war auf eines der Workshops anwesend und war angenehm überrascht, wie von den anwesenden Personen (Bürgermeister,Gemeindevertreter, Kommunalpolitiker, et cetera) mehr Natur-,Umwelt-, Tierschutz und die Förderung bäuerlicher Landwirtschaft gefordert wurde.Ich frage mich nun wie diese Forderungen in ihrem Konzept ernsthaft berücksichtigt werden ,wo sie doch im Gegensatz zum Masterplan der Landesregierung stehen?

  2. Brusch-Gamm, Britta 23. November 2014 um 22:54

    Sehr geehrtes ILEK- Team,

    mit Interesse verfolgen wir die Entwicklung dieses Förderprogramms seit des Parchimjer Workshops. Selbst mitzugestalten ist eine schöne Erfahrung.
    Deshalb möchte ich auch unsere Meinung zum Entwurf schreiben.
    Aufgrund des sehr allgemein gehaltenen und breiten Spektrums wird
    die Vielfalt der Inanspruchnahme für uns ermöglicht. Es scheint also sehr viel möglich. Einige Punkte möchten wir dennoch ansprechen.
    zum Pkt. 1 sind wir bereits beim LEP der Auffassung, dass es natürlich wichtig ist, die Entwicklung der Ortskerne besonders zu fördern. Eine Beschränkung der Ausweitung von Gemeinden bei Bedarf finden wir allerdings nicht zeitgemäß und zu einseitig betrachtet. Es gibt genügend Beispiele in unserem Land, wo Dörfer zum Glück wachsen und das sollten sie auch dürfen. Wünschenswerter Weise sollte eine Lösung gefunden werden, was mit verfallenden Häusern in den Orten passiert, wo wir bisher keine Handhabe haben und private Besitzer sich teilweise über 20 Jahren um ihren Besitz nicht kümmern- z.B. das Gutshaus in Wessin oder in unserer Innenstadt.
    Wenn also diese Häuser nicht zu erwerben sind, ansonsten kein freier Wohnraum ist, wohin dann wenn nicht auch an den Rand? Auch Themen wie Natur- und Umweltschutz kommen etwas zu kurz. Das fiel uns ebenfalls bereits beim LEP auf. Hier sollten wir das nicht so ganz nebenbei abhandeln. Wichtig wäre z.B. Projekte zu fördern, wie wir Kindern Natur erlebbarer machen, damit sie uns helfen diesen wichtigen Schatz zu behüten und zu schützen.
    In Pkt. 3 geht es u.a. auch um das Halten unserer Jugend im Land.
    Dazu gehören allerdings schon schöne Erlebnisse der Jugend in ihrer Heimat- sprich Freizeitgestaltung. Wir haben steigende Problemfälle, Kinderarmut… Die Gemeinden müssten eine höhere Förderquote bei der Ausgestaltung von Freizeitangeboten außerhalb der Vereine (z.B. Jugendtreffs mit sozialpädagogischer Leitung) bekommen.
    Im Pkt. 4 ist auch wichtig, wie man vor allem auf dem Land den Bedarf nicht mobiler Senioren decken könnte- z.B. Ruftaxi statt großen Bus, der einmal am Tag oder noch seltener mit einem Fahrgast oder gar keinen bis in den letzten Ort fährt. Wie stellen wir uns auf den Bedarf der Senioren ein? Warum nur ÖPNV und nicht auch andere Möglichkeiten wie Vereine und Verbände oder privater Unternehmen?
    Alles in allem sind wir gespannt auf das Förderprogramm und haben da schon eine schöne Idee für unsere Stadt, die wir hoffentlich mit Ihrer Hilfe in die Tat umsetzen können!

  3. Keezprotest 12. November 2014 um 15:31

    Ich finde kleinbäuerliche Betriebe nach neuestem Standard zukunftstträchtig.
    Dagegen industrieelle Großbetriebe entsprechen nicht der artgerechten Tierhaltung. Durch großzügigen Antibiotikaeinsatz (Tiere sind nicht abgehärtet) können Tierfabriken zu multirestenten Keimbildungen beitragen. Diese können in die Umwelt durch Gülle bzw. Gärresten von Biogasanlagen gelangen. Außerdem sind für die Ernährung dieser vielen Tiere Monokulturen erforderlich, die wiederum die Biodiversität verringern. Auch der Wasserbedarf ist enorm und Antibiotikareste können ins Grundwasser gelangen.

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